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naja .. selber schuld, wer da fressen geht. 

ausserdem gehts hier nicht um macwürg, sondern um die doofheit gewisser kreise.
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Es gibt keine harmlosen Mini-Nukes


Das Pentagon hätte gerne taktische Atombomben, um unterirdische Ziele zu zerstören, ein Bericht des National Research Council zerlegt die Illusionen

Bunker Buster, also bunkerbrechende Bomben, werden, auch in Form von Präzisionsbomben zur Zerstörung von Zielen in Städten, in den letzten Jahren immer wichtiger, zumindest nach Ansicht des Pentagon. Da potenzielle Gegner wichtige Anlagen tiefer in die Erde verlagern und mit dicken Stahlbetonschichten schützen würden, müssten die Bomben entsprechend tiefer in die Erde eindringen, bevor sie explodieren. Seit spätestens 2002 verfolgt das Pentagon dabei schon den Plan, dafür kleine Atombomben, so genannte Mini-Nukes zu entwickeln, um sie auch unterhalb der Atomkriegsschwelle als normale taktische Waffen einzusetzen (Mini-Nukes gegen Schurkenstaaten). Begründet wird dies unter anderem auch damit, dass Atombomben chemische oder biologische Waffenlager so zerstören können, dass sie ungefährlich werden.

Kritiker warnen, dass solche taktischen Atomwaffen zum Zerstören unterirdischer Stellungen oder Lager die bislang hohe Schwelle zu einem möglichen Atomkrieg senken könnten. Damit würde Mächten, die Atomwaffen besitzen, oder solchen, die den Besitz anstreben, ein gefährliches Vorbild gesetzt. Der sowieso bereits brüchige Atomwaffensperrvertrag dürfte noch löchriger werden, die Verbreitung von Atomwaffen zunehmen. Der Einsatz von Atomwaffen würde Gegnern auch eine Legitimation verschaffen, selbst mit Atomwaffen zurück zu schlagen oder sie in anderen Konflikten einsetzen. Terroristen könnten im asymmetrischen Konflikt mit "schmutzigen" Bomben oder auch mit Biowaffen-Anschlägen reagieren.

Überdies wird vielfach kritisiert, dass das Pentagon die Illusion verbreite, als ob Mini-Nukes ungefährlich wären, weil sie unterirdisch explodieren und keine Radioaktivität oberirdisch freisetzen (Der ewige Traum von "sauberen Atomwaffen"). Experten haben berechnet, dass schon bei einem Sprengsatz von nur 0,3 Kilotonnen die Bombe vor der Explosion 70 Meter in trockenen und 40 Meter in steinigen Boden eindringen müsste, um eine Verstrahlung zu verhindern. Das aber sei technisch gar nicht möglich. Nach einer anderen Untersuchung müsste eine Mini-Nuke mit lediglich 0,1 Kilotonnen so weit in den Boden eindringen.

Dennoch hatte der US-Kongress letztes Jahr erneut Gelder für die Entwicklung nuklearer Bunker Buster freigegeben (US-Kongress bewilligt Gelder für die Entwicklung taktischer Atomwaffen). Das Pentagon drängt mit der Begründung, dass es mindestens 10.000 Hunderte von Metern unter der Erdoberfläche liegende Anlagen bei potenziellen Feinden gebe, die sich mit den vorhandenen Bomben nicht zerstören ließen. Nun hat ein eben veröffentlichter Bericht: Effects of Nuclear Earth-Penetrator and Other Weapons des National Research Council, der zu der National Academy of Sciences gehört, ebenfalls vor dem Einsatz der illusorischen sauberen Atombombe gewarnt.

Zwar heißt es darin, dass eine bunkerbrechende Bombe mit einem viel kleineren nuklearen Sprengkopf ein Ziel unter der Erde "wirksam" zerstören könne, als dies für die Zerstörung eines oberirdischen Ziels möglich wäre. Hierzu wäre eine 25-fach höhere Zerstörungskraft notwendig. Dennoch könnten die nuklearen Bunker Buster nicht so tief kommen, dass sie tatsächlich ungefährlich seien. Sie würden "große Opfer" verursachen und könnten, abhängig von der Sprengkraft, von Tausende von Menschen bis zu einer Million oder mehr töten, wenn sie in dicht besiedelten Gebieten eingesetzt werden.

Einen nukleraen Erdpenetrator einzusetzen, um ein Ziel in einer Tiefe von 250 Metern zu zerstören - die typische Tiefe für die meisten unterirdischen Anlagen -, könnte eine verheerend groß Zahl an Menschen töten.

John F. Ahearne, Vorsitzender und Direktor des Ethik-Programms Sigma Xi Center

Im Unterschied zu Atomwaffen, die oberirdisch explodieren, liege die Zahl der möglichen Toten und Verletzten um das Zwei- bis Zehnfache niedriger. Man könne die Opferzahlen weiter senken, wenn man die Bevölkerung vor dem Einsatz warnt und evakuiert oder wenn man die Windrichtung berücksichtigt, aber eine Atomwaffenexplosion in einem dicht besiedelten urbanen Gebiet werde nie ohne eine große Zahl von Opfer realisiert werden können. Und was die Zerstörung von unterirdischen chemischen oder biologischen Waffenlagern betrifft, so müssten Atombomben bis zu diesen vordringen und in diesen explodieren, um diese vollends zu zerstören. Das aber könne eine nicht-nukleare thermobarische Bombe dann mit derselben Wirksamkeit auch erreichen.

Der Bericht legt nahe, dass die ganze Vorstellung von sauberen und tief eindringenden nuklearen Erdpenetratoren eine Illusion oder ein Schwindel ist. Man könne ein Ziel wirksam bis zu einer Tiefe von drei Metern zerstören, darüber hinaus werde es bereits unsicher und schwierig. Um ein Ziel zu zerstören, das 200 Meter tief liegt, sei schon eine Atomwaffe mit 300 Kilotonnen notwendig, bei einer Tiefe von 300 Metern wäre bereits eine Megatonnen-Sprengkraft erforderlich. Zum Vergleich: Die Bombe, die Hiroshima zerstörte, hatte gerade einmal eine Sprengkraft von 13 Kilotonnen TNT, die von Nagasaki von 22 Kilotonnen.

Die Studie war vom Pentagon in Auftrag gegeben worden. Vermutlich hat man sich ein anderes Ergebnis erwartet.





https://www.heise.de/tp/features/Es-gibt-keine-harmlosen-Mini-Nukes-3439585.html

Reposted byanti-nuclearReeshTHE6
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PEGIDIOT heisst das :p
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„Sehen Sie sich an, was der Obama-Clinton-Flügel der Demokraten momentan macht. Worauf konzentrieren sie sich? Nicht darauf, wie etwa Arbeitnehmerrechte ausgehöhlt werden oder auf den Klimawandel. Sie konzentrieren sich auf die triviale Frage, ob die Russen versucht haben, in den heiligen amerikanischen Wahlprozess einzugreifen, während die halbe Welt darüber in Gelächter ausbricht. Schauen Sie sich an, wo die USA überall nicht nur Wahlen manipuliert, sondern Regierungen gestürzt haben!“


-- N.Chomsky
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Wie Spiegel TV politische Morde in der Ukraine „aufklärt“


Zwei politische Morde in der Ukraine. Die Spuren führen nach Meinung von Spiegel TV nach Russland. Ein möglicher rechtsradikaler oder krimineller Hintergrund wird ausgeblendet. 

Drei Jahre habe ich gewartet, dass sich Spiegel TV den bisher nicht aufgeklärten Scharfschützen-Morden auf dem Maidan im Februar 2014 und den Brandangriffen auf das Gewerkschaftshaus von Odessa im Mai 2014 annimmt und eine eigene, kritische Recherche durchführt. Das Warten war umsonst. Als Spiegel TV am Montag einen Film über zwei politische Morde in der Ukraine veröffentlichte, wurde ich mir erneut klar, dass Spiegel TV in der Ukraine durchaus eigene Recherchen durchführen kann, seine Kapazitäten aber nicht für unabhängige, kritische Recherchen nutzt, sondern lieber das Sprachrohr des ukrainischen Innenministeriums ist.

Die Hintermänner der beiden von Spiegel TV untersuchten Morde in Kiew führen nach Meinung der Spiegel-TV-Autorin, Anna Sadownikowa, nach Moskau. „Russische Killer“ seien in Kiew am Werk gewesen. Die russische Seite kommt aber selbst nicht zu Wort. Dass man dem Beschuldigten kein Recht zur Gegenrede lässt, widerspricht zwar journalistischen Prinzipien. Aber, nun ja, es geht ja um Russland und da nimmt man es mit den Prinzipien nicht so genau.

Auch Spuren, die zu ukrainischen Ultranationalisten führen oder einen kriminellen Hintergrund möglich erscheinen lassen, werden in dem Film von Spiegel TV nicht erwähnt.

Der Hauptbelastungszeuge im Mordfall des ehemaligen, russischen Duma-Abgeordneten Denis Woronenkow – er wurde am 23. März 2017 in Kiew auf offener Straße erschossen – ist für Spiegel TV ausgerechnet ein hoher ukrainischer Beamter, Anton Geraschenko, Berater des ukrainischen Innenministers und Initiator der Website „Mirotworez“ (Friedensschaffer). Auf der Website wurden im Mai 2015 Tausende von Adressen von Journalisten (auch Spiegel- und Reuter-Korrespondenten) veröffentlicht, die sich in der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk akkreditiert hatten.

Zur Erklärung: Wer in den international nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk als Journalist arbeiten will, muss sich dort seit April 2014 bei den Pressezentren akkreditieren. An diese Regel halten sich alle Journalisten, egal ob Russen, Ukrainer oder Deutsche. Jeder Journalist, der dort ohne Akkreditierung arbeitet, setzt sich der Gefahr aus, festgenommen und abgeschoben zu werden.

Nach Medienberichten hatte sich die ukrainische Mirotworez-Website die Dateien mit den Namen und Adressen der in Donezk akkreditierten Journalisten auf illegalem Wege beschafft. Mit der Veröffentlichung aller Journalisten-Adressen wollten die Macher der Website offenbar erreichen, dass westliche Journalisten vom Besuch der „Volksrepubliken“ abgeschreckt werden. Mirotworez unterstellte, dass, wer sich in Donezk als Journalist akkreditiert, faktisch ein Unterstützer der Separatisten ist.

Dass nun Spiegel TV Anton Geraschenko, der die Website Mirotworez initiierte, als Hauptzeugen im Mordfall Denis Woronenkow anführt, ist eine Beleidigung für alle Journalisten, die mit der Veröffentlichung ihrer Adressen durch die „Mirotworez“- Website als „Unterstützer der Separatisten“ denunziert wurden.

Doch das ist noch nicht alles, was uns Spiegel-TV in seinem Sensationsbericht über „russische Killer in Kiew“ an Verdrehungen und nicht belegten Behauptungen anbietet. Der Spiegel-TV -Bericht lässt außen vor, dass in ukrainischen Medien zwei ukrainische Ultranationalisten, Pawel Parschow und Jaroslaw Lewenz, als mögliche Mörder von Denis Woronenkow genannt wurden. Beide waren Mitglieder des ukrainischen Freiwilligenbataillons Donbass. Parschow diente außerdem in der ukrainischen Nationalgarde. Lewenz war auch Mitglied des Rechten Sektors.

Bei dem zweiten im Spiegel-TV-Film erwähnten Mord, dem Anschlag auf den Journalisten Pawel Scheremet – er wurde am 20. Juli 2016 im Zentrum von Kiew durch eine Autobombe getötet – fehlt der Hinweis, dass der Mord an dem Journalisten mit einem Konflikt mit dem rechtsradikalen Asow-Bataillon zu tun haben könnte.

Insgesamt ist der Spiegel-TV-Bericht identisch mit den Aussagen des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und den Vertretern des ukrainischen Innenministeriums, welche die Morde an dem Duma-Abgeordneten Denis Woronenkow und dem Journalisten Pawel Scheremet Russland anlasten, ohne allerdings Beweise zu nennen.

Herausgekommen ist ein PR-Stück für die ukrainische Regierung, aber keine Arbeit unabhängiger Journalisten.




http://www.nachdenkseiten.de/?p=37890

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Deswegen wurde auch der amerikanische Irre gewählt.
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Wir haben aktuell das Phänomen, dass echte Verrücktheit, echte, pathologische Verrücktheit, sehr deutlich hervortritt. Wir haben eine Ära hinter uns, in der es vor allem die Heuchelei war, die einem entgegengekrochen ist. Aber im Moment ist es echte Verrücktheit, schon auf der Ebene des Führungspersonals.

Das sind Soziopathen! Man muss diese Leute zunächst einmal krank nennen.
Soziopathie bedeutet recht eigentlich, dass Leute keine Chance mehr haben, an ihr eigenes Ich heranzukommen. Soziopathen sind unfähig, mit anderen zu empfinden.
Es gibt da die kalte und die warme Empathie. Die warme Empathie ist die eigentliche Empathie - und die kalte wäre, dass Soziopathen, die ja meistens durchaus sehr intelligent sind, Empathie vortäuschen und auch sehr geschickt darin sind, Empathie vorzutäuschen, aber im tiefen Inneren kein Mitempfinden kennen.
Donald Trump wird völlig zurecht als Psychopath bezeichnet. Aber das ist etwas, was in der kapitalistischen Elite gefragt ist. Psychopathen haben in der sogenannten Elite unglaubliche Aufstiegschancen. Sie sind charmant. Sie sind intelligent. Sie können zum Großteil auch ganz gut reden. Sie haben nur keine Anbindung an Andere und ans Ganze.

Sie haben auch durch ihre vollständige Skrupellosigkeit und ihre Amoralität in diesem Wolfssystem immer wieder einen strategischen Vorteil. Ihnen ist eine Entgrenztheit möglich, die für den normalen Menschen nicht machbar ist. Und das fällt immer wieder auf, wenn man beispielsweise über die Machenschaften des Tiefenstaates redet oder über den Einsatz von uranummantelter Munition oder sich die Frage stellt: ist es überhaupt denkbar, dass Geheimdienste 3.000 „ihrer eigenen Bürger opfern“ - da sagen Leute immer wieder: das kann ich mir nicht vorstellen!
Sie halten es aus ihrer eigenen Emotionalität heraus gar nicht für möglich, dass Menschen so sind.

Moment, da muss ich noch mal einhaken. Denn das hat doch auch mit ungeheuerlicher Geschichtsvergessenheit zu tun! Ich meine: es gibt Aufnahmen von Adolf Eichmann, noch in Südamerika, da hat er bedauert, dass er nicht noch mehr Juden umgebracht hat! Wir müssen doch an unserer eigenen Geschichte erkennen, dass das alles möglich ist.
Auch deshalb halte ich die fortgesetzte Auseinandersetzung mit dem Holocaust für so wichtig. Der Holocaust zeigt uns doch, was alles menschenmöglich ist. Da braucht man sich über uranummantelte Munition nicht zu wundern! Wir sind ja nicht plötzlich die besseren oder empathischeren Menschen geworden.

Rubikon - Magazin für die kritische Masse | „Lasst uns der Albtraum
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secretgaygentdanvers:

phroyd:

Sophie Scholl’s last words: 

“How can we expect righteousness to prevail when there is hardly anyone willing to give himself up individually to a righteous cause? Such a fine sunny day, and I have to go, but what does my death matter, if through us thousands of people are awakened and stirred to action?”

Phroyd

Quote from Traudl Junge, Hitler’s private secretary from 1942-45:

Of course, the terrible things I heard from the Nuremberg Trials, about the six million Jews and the people from other races who were killed, were facts that shocked me deeply. But I wasn’t able to see the connection with my own past. I was satisfied that I wasn’t personally to blame and that I hadn’t known about those things. I wasn’t aware of the extent. But one day I went past the memorial plaque which had been put up for Sophie Scholl in Franz Josef Strasse, and I saw that she was born the same year as me, and she was executed the same year I started working for Hitler. And at that moment I actually sensed that it was no excuse to be young, and that it would have been possible to find things out. 

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wer den rassismus, der so offensichtlich ist, hier nicht erkennt, dem kann ich nicht helfen.
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Mit Unterstützung aus China, Iran und Russland wird die zivile Infrastruktur wieder aufgebaut. Die reichen westlichen Staaten haben erst kürzlich noch einmal deutlich gemacht, dass erst dann finanziell geholfen wird, wenn der Präsident nicht mehr Bashar al-Assad heißt. Ihre Verbündeten am Golf und in der Türkei liefern weiter Waffen an ihre Bodentruppen in Syrien, in Jordanien bereitet eine „arabische NATO“ unter US-britischer Führung neue Angriffe auf das Land vor. Der Krieg gegen Syrien wird politisch, militärisch, mit Wirtschaftssanktionen und medial geführt.

Als Journalistin hier im Land, erscheint mir die Wucht der Angriffe, die Politiker gegen Syrien erheben und die von den Medien transportiert werden ohne sie zu hinterfragen, ohne Fakten zu prüfen, ohne das Völkerrecht zu berücksichtigen maßlos, gespenstisch und gefährlich. Für Syrien und die Region sowieso, aber auch für alles, was Europa aus zwei Weltkriegen gelernt haben sollte.

Rubikon - Magazin für die kritische Masse | Krieg der Lügen
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