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swissfondue
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Die US-Truppen, die seit mehr als zehn Jahren in der südafghanischen Provinz Helmand stationiert sind, sollen in aller Stille dortige Uranvorkommen ausbeuten und die Schwermetalle illegal mit Militärmaschinen außer Landes verfrachten. Dies behaupten jedenfalls Abgeordnete des Wolesi Dschirga, des Provinzparlaments von Helmand.

Es sei kein Zufall, dass die Amerikaner und die Briten nach ihrer Intervention von 2001 ihre Stützpunkte ausgerechnet in Helmand untergebracht haben, sagten mehrere Abgeordnete, die anonym bleiben wollten, in einem Gespräch mit Sputnik. Denn im Distrikt Khanashin lägen die größten Uranreserven Afghanistans. Es gebe nun viele Hinweise darauf, dass Uran aus Khanashin mit amerikanischen Militärfrachtern ins Ausland geschmuggelt werde, so die Abgeordneten. Quellen für ihre Erhebungen nannten sie nicht.
Khanashin, das lange Zeit von den radikalislamischen Taliban kontrolliert worden war, ist auch für den Drogenanbau bekannt: Dort befinden sich riesige Opiummohn-Plantagen. Laut den Abgeordneten kann die afghanische Regierung nicht einschreiten, weil die Region in der Hand der Amerikaner sei.


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