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swissfondue

20-30 Jahre lang haben die Betreiber unserer fünf AKWs für die Stilllegung und Entsorgung Rückstellungen nur buchhalterisch in ihren Bilanzen gebildet. (Folie von Finanzmarktexperte Kaspar Müller). Erst 2001 erfolgten die ersten Einzahlungen von realem Geld in die ausgelagerten Fonds. 
Diese Einzahlungen waren immer schon zu knapp bemessen, weil die Kostenschätzungen immer zu tief waren, und weil mit sehr grossen Zinserträgen der Fonds gerechnet wurde. 
2007 kam dann der Hammer der Bundesräte Blocher und Merz: Die angenommene Betriebsdauer der AKWs wurde von 40 auf 50 Jahre verlängert, und so gerechnet hatten die AKW Betreiber "zuviel" Geld in die Fonds einbezahlt. Sie erhielten daher über 100 mio Franken zurück. 
Bis heute sind die Einzahlungen dreimal zu tief, und die Zinserträge sind auch nicht so hoch wie erhofft. Deshalb ist viel zu wenig Geld in den Fonds, um die zu erwartenden Kosten von mindestens 20 Mrd. Fr. zu decken. 
Das Verursacherprinzip wird bei AKWs nicht eingehalten. 
Ein Grund mehr, für ein Neubauverbot zu stimmen - JA zur Energiestrategie.
Reposted byanti-nuclear anti-nuclear

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