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swissfondue

Gegen die Verharm-Loser

Oooch… da geht der Choral wieder durch die Netzwerke: “Linke Gewalt ist ebenso schlimm wie rechte Gewalt”. “Schlimm”, ja nee, is´klar.


Kleine Checkliste:


1. Bundeskriminalamtsangaben:
745 Tötungsdelikte und –versuche (mit insgesamt 849 Opfern) seit 1990 weisen Anhaltspunkte für ein rechtsextremes Tatmotiv auf.
Gegenfrage - Wie viele Morde haben Linke seit 1990 begangen?
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2. Wikipediaeintrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Todes…
Der Artikel „Todesopfer linksextremer Gewalt in Deutschland“ existiert in der deutschsprachigen Wikipedia nicht einmal.
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3. Bewaffnung:
Rechtsextreme: https://www.google.de/search?q=Waff…
Suchkriterium auf google: Suche deutschsprachig, beschränkt auf das letzte Jahr.
Googlen Sie “Waffenfunde bei Linksextremen” zum Vergleich.
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4. Brandanschläge:
Über 600 rechtsextreme Brandanschläge auf AsylbewerberInneneinrichtungen alleine 2015.
Googlen sie nach linksextremen Brandanschlägen in der BRD im Jahre 2015, oder ahnen Sie auch SO, daß es da eine titanische Diskrepanz gibt?

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Halten Wir fest: Gewalt ist nicht einfach “schlimm”. Gewalt ist in fast allen Fällen selbst innerhalb UNSERES Rechtssystems ein Verbrechen.
Die Motivation eines Verbrechers zum Verbrechen ist zweitrangig, korrekt;B e d e u t u n g s l o s ist sie deswegen nicht.
Rechtsextreme und Linksextreme unterscheiden sich elementar -die einen setzen sich f ü r rassistische Diskriminierung und Völkermord, nationalistische Unterdrückung und völkische Diktatur ein,die anderen d a g e g en - oder auch gegen Umweltzerstörung, gegen Krieg, oder für die Rechte anderer, die Solidarität benötigen.
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Ganz trocken betrachtet zeitigt das verschiedene Ergebnisse. Die statistischen Anteile an den registrierten Verbrechen SIND real sehr verschieden groß.
Verbrechen kann man nämlich zählen. Man sollte dabei gleiche Kriterien anlegen (das ist aktuell zu Ungunsten der “linksextremen Kriminalität” nicht so… beispielsweise werden Sitzblockaden bei Nazidemos als linksextreme Kriminalität gewertet, diverse Brandattacken auf Flüchtlingsheime hingegen nicht als rechtsextreme Taten).
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Wenn selbst unter solchen Bedingungen eine bestimmte Tätergruppe
- bedeutend größer ausfällt als die andere,
- wenn diese größere Tätergruppe terroristische Mordserien hinlegte und dabei die Deckung und Förderung des Staates bzw. seiner Geheimdienste nachweislich erhielt,
- wenn diese Tätergruppe sich aktuell in stetig zunehmendem, massivem Maße bewaffnet,
- wenn sie Großdemonstrationen durchführen kann- sowie parlamentarische Andockpunkte besitzt,
- Sprengstoff in immer höheren Mengen bunkert,
- öffentlich Angriffe auf “Andersartige” und politische Gegner zugleich durchführt,
- Umsturz- und Exterminierungspläne pflegt und
- Hunderte von Morden seit 1990 beging -
und die andere Gruppe das eben n i c h t oder zumindest weit weitw e n i g e r tat und tut, sind Gleichsetzungen beider Gruppen insbesondere im sehrkonkreten Bereich “Gewalt gegen Menschen” wahlweise kontrafaktischer Schwachsinn -oder so gut wie eine klare Parteinahme für die Rechtsextremen.
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Die staatlich angeschobene “Extremismustheorie” hat dabei nicht etwa versagt; Sie war schon von Beginn an zur Relativierung rechtsextremer Verbrechen gedacht, und zur Diffamierung linken Widerstandes.
Der Organisationsgrad, die Bewaffnung, die Netzwerke und die Gewaltbereitschaft der rechtsextremen Szenen in Deutschland sowie die Tatsache, daß der Staat und die Länderbehörden IMMER noch zögern, von Rechtsterrorismus in der BRD zu reden und sich gegenüber rechtsextremistischen Netzwerken blind stellen wie im Falle des NSU-Prozesses, machen die Gleichsetzung rechtsextremer und linksextremer Menschen und Taten zu einer dreisten Lüge.


Einer gefährlichen Lüge, möchte Ich hinzufügen.



https://www.facebook.com/peter.juriens 

Reposted byjessorragnarook

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Schweinderl